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Drew Barrymore hatte Telefonsex

Drew Barrymore, das süße Grübchengesicht aus Hollywood, kommt mit ihrem Ex an der Seite ins Kino.

Sieben Jahre war sie alt, als sie 1982 das niedliche Weltraummonster E.T. knutschte. Der Kuss machte Filmgeschichte und Drew Barrymore (35) zum Kinderstar. Doch der Erfolg hatte auch Schattenseiten. Schon als Teenager verfiel Drew den Alkohol und nahm Drogen. Heute ist die 35-Jährige eine selbstbewusste, entzückende Frau, die kürzlich sogar ihre erste Filmregie „Whip It“ (Kinostart 2011) abschloss. Aber vorher sehen wir sie so, wie wir sie lieben, als süße Drew in der Romantikkomödie „Verrückt nach dir“. Ausgerechnet mit ihrem Ex-Freund Justin Long (32) an der Seite.

Sie sind exakt seit 30 Jahren im Filmgeschäft. Kommen Sie sich schon alt vor?

Entweder fürchtet man sich davor oder man macht das Beste daraus. Ich finde mein Leben grad wunderbar.

Sie sagten mal, mit Nacktszenen hätten Sie kein Problem. Schade, dass wir dann nur Justin Long so sehen und nicht Sie …

Da hatte ich diesmal einfach Glück (lacht). Ich weiß, normalerweise muss in einer Erotikszene immer die Frau mehr zeigen als der Mann, aber es hat mir echt Spaß gemacht, dieses Klischee mal umzudrehen. Während ich noch ziemlich gut bekleidet auf dem Tisch lag, musste Justin doch sehr viel mehr Haut zeigen.

 

Sind solche Szenen leichter mit einem Mann zu drehen, mit dem Sie liiert waren? Ja, das war schon sehr hilfreich – absolut! Unsere einstige gemeinsame Vergangenheit war sehr nützlich für diese Szene, weil wir uns einfach so gut kennen.

Im Film haben Sie beide auch Livecam Telefonsex. Was halten Sie davon privat?

Sex am Telefon? Klar habe ich das schon mal mit einem Lover ausprobiert. Auf der anderen Seite der Leitung hätte aber auch ein Dinosaurier sein können, so sehr war ich in meiner ganz eigenen Welt. Ich weiß nicht mal mehr, ob der Typ nicht irgendwann aufgelegt hatte, aber ich war sehr erstaunt, wie gut ich darin bin, meine eigenen Fantasien zu kreieren.

Fühlen Sie sich als Single ebenso glücklich wie mit einem Partner?

Ich lerne mich auf jeden Fall immer besser kennen. Man nimmt sich selbst ganz anders wahr, wenn man auf sich selbst gestellt ist, als wenn man permanent in Beziehungen steckt. Das sensibilisiert die eigene Persönlichkeit.

Auf der Leinwand haben Sie die schönsten Männer geküsst, doch der Kuss mit E.T. lässt sich wohl nicht mehr toppen ...

Das sagt jetzt aber mehr über Sie als über mich aus, Sie kleiner Freak (grinst)!

Möchtest du auch mal Telefonsex Webcam mit heißen Damen ausprobieren, dann informiere dich doch einfach mal über ein paar Telefonsex Nummer und trete noch heute mit den heißen Ludern in Kontakt.

15.9.11 11:15


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TELEFONSEX - DER GEBÜHRENBETRUG

FOCUS deckt eine neue Dimension der Kriminalität auf: Der Schaden geht in die Milliarden. Treffen kann es jeden Telefonkunden

Mittwoch letzter Woche gab Ursula Simon, Staatsanwältin am Landgericht Köln, grünes Licht: Bundesweit rückten rund sechshundert Polizisten und Kripobeamte aus, durchsuchten Wohnungen, Büros und Vermittlungsstellen und nahmen 61 „Telefonbetrüger“ fest.

Der große Schlag galt einer bisher unbekannten Form von Kriminalität: Telefongebühren produzieren, um abzukassieren. Den jährlichen Schaden, der durch die Techno-Kriminellen entsteht, beziffern Insider auf mehrere Milliarden Mark.

Die Opfer der Telefon-Mafia:

l Zehntausende von Telekom-Kunden, auf deren Kosten telefoniert wird und die sich am Monatsende über ihre hohen Telefonrechnungen wundern.

l Die Telekom selbst, die stets betont, wie sicher ihr Telefonnetz sei und nicht merken will, wie sich Kriminelle selbst bedienen.

Möglich wurde die neue Krimi-nalität durch die Einführung sogenannter Service-Lines. Eine Variante: 190er Telefonnummern, für die jeder Anrufer 1,15 Mark pro Minute zahlen muß. Die Telekom als Netzbetreiber kassiert davon den Löwenanteil von 52 Prozent, der technische „Service-Provider“ 48 Prozent, die er in der Regel mit dem Informationslieferant („Content-Provider&ldquo teilt.

Finanziell richtig interessant wird das Geschäft bei sogenannten Telefonsex und Party-Lines im Ausland: Der Content-Provider erhält hier nämlich pro Minute zwischen 40 und 70 Pfennig. Den deutschen Telefonkunden kostet die Angelegenheit satte 3,12 Mark pro Minute.

Soviel Geld ist das Gestöhne freilich kaum einem Telekom-Kunden wert. Der legale Umsatzanteil im Milliardengeschäft mit Telefonsex Nummern liegt nach Einschätzung von Experten „höchstens bei 20 Prozent“. Der Trick: Rund 80 Prozent der Gebühren werden von Kriminellen „produziert“.

Die simpelste Methode: „Dialer“, das sind zigarettenschachtelgroße, elektronische Wählautomaten, anklemmen. Das Gerät wird auf Telefonsex Nummern programmiert und an Telefonleitungen geklemmt, mit Vorliebe in Schaltkästen der Telekom, in Ortsvermittlungsstellen oder an beliebigen Stellen der Leitung.

Wer die Rechnung zahlt, entscheidet der Zufall: Entsprechend programmiert, wählt der Dialer täglich zwischen 1.00 und 3.00 Uhr nachts beliebig viele Sex-Nummern an.

Im Raum Köln/Leverkusen vertreibt zum Beispiel seit mehreren Jahren ein Student mit Spitzname „Silicon“ selbstgebaute Dialer mit den entsprechenden Anwahlprogrammen zum Stückpreis von 150 Mark. Nach seiner Identität wird fieberhaft gefahndet.

Ein mutmaßlicher Kunde des Elektronik-Bastlers ist der 25jährige Mike W., genannt „Twilight“. Er soll in und um Leverkusen fleißig Dialer angeklemmt haben, die Sex-Nummern in der Karibik, den Niederländischen Antillen und Hongkong kontaktieren. Wattrodt wurde festgenommen, seine Ausrüstung beschlagnahmt.

Das einträglichste Verfahren: Unter falschem Namen ein Telefon anmelden und pausenlos seine eigenen Sex-Nummern anrufen. Erst wenn die Gebühren nicht bezahlt werden, sperrt die Telekom nach rund zwei Monaten den Anschluß. Die Zeit reicht dem Betrüger aus, um seiner Livecam Sex-Line rund 55 000 Mark Profit einzuspielen. Hinterzogene Gebühren bei der Telekom: rund 250 000 Mark für jeden Anschluß.

Ein Beispiel: Der 20jährige Installateur Michael Schuster aus Neuwied mietete ab 1. November unter dem Namen Michael Schmidt eine Wohnung in Koblenz. Dem Hauseigentümer erzählte er, daß er erst im Januar einziehen wolle.

Wollte er aber nicht. Statt dessen ließ er sich vier Telefonanschlüsse legen und installierte in der Wohnung einen Amiga-Computer, der per Modem permanent eigene Telefonsex Webcam Nummern in Guyana in Südamerika anwählte. Monatlicher Gebührenbetrug: 494 000 Mark. Profit für Schuster: 87 000 Mark. Auch Schuster wurde festgenommen.

Im ganz großen Stil stieg der Holländer Gerhardus Mulder ein: Gemeinsam mit seinen Landsleuten Jacques de Leeuw, Gorrit Gondsma und Hans Letterie gründete er am 24. März 1994 die DATAPULSE Vertriebsgesellschaft für Telefonsysteme mbH und mietete in Düsseldorfs Berliner Allee ein Büro. Einziger Zweck der Firma: Gebühren produzieren – und das mit 30 Telefonen. Allein im August und September richtete die feine Gesellschaft 2,7 Millionen Mark Schaden an. Mulder & Co. kassierten über ihr Telefonsex 520 000 Mark.

Während die Telekom noch nach dem mittlerweile entschwundenen Kunden sucht, macht Mulder unverdrossen weiter. Er gründete bereits am 7. Juli die Global Management Vertriebsgesellschaft für Telefonsysteme GmbH. Irgendwo im Raum Düsseldorf wählt derzeit ein Computer über 30 Telefonleitungen permanent Sex-Telefone in Hongkong an.

Der infamste Trick: Telekom-Beamte erzeugen Gebühren auf Kosten von privaten Kunden oder Geschäftsleuten in Vermittlungsstellen. Noch einfacher: Sie löten ganz einfach Gebührenzähler ab, so daß die Telefonate in der Vermittlungsstelle nicht erfaßt werden. Der überseeische Betreiber der SexNummer kassiert trotzdem über das internationale Verrechnungssystem der Telefongesellschaften.

Im Raum Helmstedt/Königslutter hat sich eine regelrechte Bande von Telekom-Mitarbeitern gefunden, die an Wochenenden mit ihren PCs von Vermittlungsstelle zu Vermittlungsstelle ziehen. Sie wählen über nicht vergebene Telefonleitungen eigens eingerichtete Sex-Nummern an. Ralf Zeretzke, in der Vermittlungsstelle Königslutter tätig, legte sich 24 dieser Nummern in Guyana zu.

Besonders pikant: Sein Helfershelfer Jürgen F. ist für Ermittlungen im Bereich der Hauptvermittlungsstelle Braunschweig zuständig. Insgesamt umfaßt die Helmstedter Gruppe mindestens vier Telekom-Mitarbeiter.

Die Gebührenabzocker sind die Leute an der Front. Hinter ihnen steht eine Telefon-Mafia, welche die komplette Logistik übernimmt. Sogenannte Service-Provider bieten mittlerweile völlig unverfroren Full-Service an. Sie richten Sex-Telefone und Party-Lines ein, rechnen mit den Telefongesellschaften im Ausland ab und zahlen das Geld aus.

Die wichtigsten Dunkelmänner:

l Audiotext Telecommunications Limited (ATL) in London vermittelt monatlich acht Millionen Gebührenminuten – vor allem Sex-Telefonate nach Guyana und der Insel Sao Tome e Principe. Allein in Deutschland fällt ein Gebührenaufkommen von 25 Millionen Mark im Monat an. Zur Freude der Telekom, die mit monatlich rund 12,5 Millionen Mark das größte Stück aus dem Kuchen abbekommt. Die Sex-Telefon-besitzer müssen sich mit Erlösen in Höhe von 5,6 Millionen Mark begnügen.

l Die Voice Information Systems Limited (VISL) mit Sitz in Hongkong und einem deutschen Vertriebsbüro macht monatlich fünf Millionen Minuten. Schwerpunkt: Sex-Telefone in Hongkong und der Dominikanischen Republik. VISL-Geschäftsführer Andrew Wilson muß künftig mit Umsatzeinbußen rechnen: Dank FOCUS-Hinweisen hob die Kripo das in Düsseldorf gelegene Büro aus.

l Die Trend Enterprises im niederländischen Arnheim richtet Sex-Telefone auf den Niederländischen Antillen ein. In Berlin, Schweden und den Niederlanden sind weitere, bisher nicht identifizierte Service-Provider tätig.

Tatort London: FOCUS-Mitarbeiter besuchten ATL und exerzierten durch, wie einfach die Einrichtung einer sogenannten Telefonsex Nummer ist. Der Geschäftsführer von ATL: ein im Rotlichtmilieu bewanderter Däne namens Torben Nielsen. Wer bei ihm eine Sex-Nummer einrichtet, zahlt eine einmalige Pauschale von 1500 Mark.

ATL übernimmt die Abwicklung und zwackt pro Gebührenminute rund 40 Pfennig ab. Auf Wunsch werden die Erlöse in bar oder auf irgendwelchen Konten in Steueroasen gutgeschrieben. So ist laut Nielsen sichergestellt, daß „das Finanzamt garantiert nichts erfährt“.

Welche Sex-Spielarten auch immer der Anbieter auf Band legt, spielt keine Rolle: Es hört sowieso kaum einer zu. Allerdings muß auf den Leitungen irgend etwas stattfinden.

Denn die staatlichen Telefongesellschaften, ob in Hongkong oder in Aruba, kontrollieren, ob tatsächlich auf ihren Leitungen gesprochen wird. Zur Not kann es ein Band sein – manche Scherzbolde verlesen auch Telefonnummern.

Zweite Vorsichtsmaßnahme: Die Gespräche dürfen nicht zu lange dauern. Frühestens nach zehn, spätestens nach 20 Minuten schalten manche ausländischen Telefongesellschaften das Gespräch ab und schauen sich den Anbieter genauer an.

Dritte Bedingung: Es muß der Form halber geworben werden. Ohne Werbung, so die simple Logik, keine Anrufe. Nur wer entsprechende Inserate oder TV-Spots nachweist, erhält seinen Gebührenanteil.

ATL-Chef Nielsen steht auch hier seinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite. Rolf Jurkeit, ein guter Freund aus Holm bei Hamburg, übernimmt die Anzeigenschaltungen und produziert in seinem heimischen Tonstudio sogenannte „Vaginal-Tapes“.

Einen heißen Draht hat Nielsen auch nach Hamburg: Der 21jährige Jürgen Gellermann – er gilt als bester deutscher Telefon-Hacker – ist mit einer Million Telefonminuten im Monat Nielsens fleißigster Gebührenproduzent.

Quelle: http://www.focus.de/finanzen/news/telefonsex-der-gebuehrenbetrug_aid_149961.html

10.9.10 13:46


Erklärung zu Telefonsex!

Unter Telefonsex versteht man die Befriedigung sexueller Wünsche über das Gespräch am Telefon. Die Teilnehmer werden durch das intime Gespräch (oder Gestöhne) am Telefonhörer sexuell erregt und befriedigen sich während der Verbalerotik meist auch selbst.

Privat

Ähnlich wie beim Cybersex bauen hier zwei Partner, die nicht in direkten körperlichen Kontakt treten, über eine verbale Kommunikation per Telefonsex Cam , bei der erotische Fantasien ausgetauscht werden, eine sexuelle Stimmung auf, um sich dabei selber zu befriedigen.

Der Telefonsex wird im privaten Rahmen aus unterschiedlichsten Gründen praktiziert. Darunter u.a.:

* Das Telefon hält eine Distanz zwischen den Partnern, so dass eine persönliche Bindung unwahrscheinlicher ist.
* Bei festen Partnern kann eine länger anhaltende räumliche Trennung der Grund für das Praktizieren von Telefonsex sein. Damit erweitert sich - z.T. aus der Notsituation heraus, nicht körperlich zusammen kommen zu können - das sexuelle Betätigungsfeld, ohne dass dritte Personen einbezogen werden müssen.
* Telefonsex kann aber auch einfach als Abwechslung des "normalen" Sexlebens praktiziert werden. Hier bringt das Medium den Partnern einen zusätzlichen Reiz und vermeidet Langeweile in der Partnerschaft.

Als das Telefon in den 1920er Jahren bei uns verstärkt auch in die privaten Wohnstuben Einzug hielt, wurde bereits in Benimmkolumnen das Problem der überhandnehmenden verbalen Intimitäten bei physischer Entfernung diskutiert. Man erörterte sogar, ob ein anständiges Mädchen seine Telefonnummer preisgeben dürfe oder nicht. Und man fragte, ob es für eine Frau schicklich sei, mit einem Mann zu telefonieren, während sie selbst im Bett lag und nicht vollständig bekleidet war. Heutzutage haben die meisten westlichen Menschen keine Probleme mehr mit intimen Gesprächen oder dem heißen Liebesgeflüster am Hörer. Das bei vielen Menschen vorhandene Bedürfnis, seinen Sexualtrieb rein verbal auszuleben, befriedigen seit einigen Jahren kommerzielle Anbieter von Telefonsex.

Kommerziell

Telefonsex findet oft in einem kommerziellen Rahmen statt, in dem die Teilnehmer dann anonym bleiben. Dabei sind in der Regel Männer die zahlenden Kunden, die über eine kostenpflichtige 09005-Rufnummer anrufen -- die bislang in Deutschland hierfür verwendeten 0190-Rufnummern wurden zum Ende des Jahres 2005 gemäß Vorgabe der Bundesnetzagentur deaktiviert (siehe Verfügung 61/2005 der Bundesnetzagentur). Die Preise bewegen sich meist zwischen 12 Cent pro Minute und dem für Telefonmehrwertdienste maximal erlaubten Tarif von knapp 2 Euro pro Minute, wobei die meisten Angebote den Maximaltarif nehmen. Frauen sind meist Angestellte eines Dienstleisters oder wählen sich über eine kostenlose 0800-Rufnummer ein.

Der Markt für virtuellen Sex boomt. Die Fernsehwerbung dafür, die nach Mitternacht inzwischen auf den meisten deutschen Privatsendern gezeigt wird (im Teletext oft auch tagsüber), ist meist sehr direkt. Der potentielle Kunde weiß dadurch schon vor dem Anruf ziemlich genau, um was es geht: um eine junge Frau, eine alte Frau, eine (angebliche) Studentin, eine (angebliche) Hausfrau, eine Orgie, um Gay-Sex oder SM. Bei Vanity beziehungsweise den sogenannten Vanity-Rufnummern weist sogar bereits die Rufnummer selbst auf das zu erwartenden Angebot hin. Meistens fragen die Damen am anderen Ende der Leitung, welche genauen Wünsche man hat, doch sollte man sich im klaren sein, dass nicht jede Frau am Telefon alle Perversitäten mitmacht, die sich ein Kunde wünscht. Anstelle eines Einzelgesprächs kann man auch zu einer Gruppe zugeschaltet werden, um bei einer Telefonsex -"Orgie" dabei zu sein. Man sollte in diesem Fall aber wissen, dass man dabei selbst auch belauscht werden kann. Durch ein allzu charakteristisches heftiges Stöhnen am Telefon oder durch Hintergrundgeräusche, wie sie eine bestimmte Straße, die Bahn oder die Kirchenglocken verursachen, könnte man andere unbeabsichtigt darauf aufmerksam machen, wer man ist.

Bei Streitigkeiten vor Gericht war die Frage nicht unwichtig, ob solche Telefonsex Gespräche sittenwidrig sind oder nicht. Das Oberlandesgericht Stuttgart (21. April 1999, 9 U 252/98) entschied zunächst gegen die Deutsche Telekom, die eine Gebührenforderung für Telefonsexgespräche gegen einen Anschlussinhaber einklagen wollte. Die Begründung des Gerichts lautete, dass sich die Telekom in vorwerfbarer Weise an der kommerziellen Ausnutzung eines sittenwidrigen Geschäftes beteilige. Der deutsche Bundesgerichtshof hat nunmehr die Frage, ob Telefonsex-Verträge sittenwidrig sind, in der Entscheidung vom 22. November 2001 (III ZR 5/01) offen gelassen und entschieden, dass sich Kunden nicht auf die etwaige Sittenwidrigkeit von Telefonsex berufen könnten, denn das Telefonnetz selbst und der Vertrag mit dem Betreiber sei wertneutral. Eine Telefonkundin hatte die Zahlung mit dem Hinweis verweigert, ihr Vater habe die hohen Rechnungsbeträge verursacht, weil er über teure Mehrwertnummern Telefonsex betrieben hätte. Doch die Frau musste zahlen. Der BGH argumentierte, dass bei den teuren Mehrwertnummern ein Vertragsverhältnis der Kundin gegenüber dem Netzbetreiber bestehe und der Netzbetreiber keinen Einfluss darauf habe, welche Teilnehmer zu welchen Zwecken in telefonischen Kontakt treten; er könne den Inhalt der geführten Gespräche auch gar nicht kontrollieren.

Die Frage, ob Sex am Telefon sittenwidrig sei, wurde auch in Österreich von gerichtlicher Seite verneint. Das Abspielen von vorgefertigten Bandaufnahmen eindeutigen Inhalts sei vergleichbar mit dem Kauf von Pornoheften oder -filmen und daher im Sinne der herrschenden Meinung nicht sittenwidrig. Erotische Echtzeit- oder Livegespräche mit sexuellem Inhalt sind ebenfalls nicht sittenwidrig, denn es besteht nur ein akustischer, aber kein unmittelbarer körperlicher Kontakt zwischen den Gesprächspartnern. Außerdem würden die Damen am anderen Ende der Leitung die sexuellen Handlungen und die Erregung bloß vorspiegeln, und dies sei nicht mit Prostitution im herkömmlichen Sinn vergleichbar.

Gängige Klischees des kommerziellen Telefonsexes

Oft wird angenommen, dass Männer, die in der Realität Probleme haben, Frauen anzusprechen, oder die ganz spezielle sexuelle Wünsche haben, die zu Hause unbefriedigt bleiben, die Hauptkunden des Telefonsex-Geschäfts sind.

Tatsache ist, dass kommerzielle Telefonsexangebote in Deutschland zurzeit von ca. 30.000 Anrufern täglich genutzt werden. Vier von fünf Telefonsexkunden haben dabei eine feste Partnerschaft. (vgl. Sibylle Fritsch/Axel Wolf: Der schwierige Umgang mit der Lust. Auf der Suche nach dem richtigen Maß. In: Psychologie Heute, Heft 8, 2000, S. 26.) Private Sextelefonate dürften die ermittelte Zahl noch erheblich steigern.


Quelle: de.wikipedia.org
6.10.06 15:00





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